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Seit 1984 hat sich Sr. Christamaria mit dem Thema dieses Bildbandes beschäftigt, seit
sie den Auftrag zur künstlerischen Ausgestaltung der Evangelisch-Lutherischen
Abraham-Kirche erhalten hatte. Aber erst 1987, als sie nach einem schweren Autounfall
und einjährigem Krankenhausaufenthalt die Skizzenarbeit wieder aufnehmen konnte,
empfing sie in einem Traum das eigentliche Stichwort „Altäre des Lebens“. Wir ahnen beim Anschauen von Seite zu Seite, wie weit die Wurzeln unseres Glaubens zurückreichen, wie das alte Israel und die Kirche, der alte und der neue Bund zusammengehören. Damals und heute geht es um Gottes Anruf und um des Menschen Nachfolge, um das „Hier bin ich“ von Gott her und vom Menschen her, um die Freundschaft zwischen beiden. Durch alle Tiefen hindurch, durch Anfechtung, Kreuz und Tod wird an dieser Gottesfreundschaft festgehalten. Das macht diese Bilder und Texte zu einer starken Ermutigung des Glaubens. Wir spüren: Jeder von uns kann — wie Abraham — Altäre aufrichten zum Dank dafür, dass dem Tod die Macht genommen ist. Er braucht sich nur auf Jesus Christus berufen, den Mittler des neuen Bundes. Dieser hat am Kreuz und am Ostermorgen leidend und siegend unsere Erlösung erstritten. Dahin weist uns das letzte Bild von den Altären des Lebens.
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